Ulrich Krämer

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Geboren 1961 in Bielefeld. Von 1981 bis 1986 Studium der Historischen Musikwissenschaft, der Systematischen Musikwissenschaft und der Germanistik zunächst an der Universität Hamburg, dann an der Indiana University, Bloomington (USA). Dort Abschluß des Studiums mit dem Master of Arts. 1987 bis 1990 Promotionsstudium an der Freien Universität Berlin, 1988 bis 1990 als Stipendiat des Landes Berlin im Rahmen des Nachwuchsförderungsgesetzes. 1990 bis 1995 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Musikwissenschaftlichen Institut der Freien Universität Berlin. 1993 Promotion zum Doktor der Philosophie mit einer von Rudolf Stephan betreuten Arbeit über Alban Berg als Schüler Arnold Schönbergs. 1999 Visiting Scholar am Graduate Center der City University New York. Seit 1995 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Arnold Schönberg Gesamtausgabe in Berlin, seit 2010 als Leiter der Forschungsstelle. Nebenberufliche Tätigkeit als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und an der Universität der Künste, Berlin. 2015 Habilitation an der Universität der Künste, Berlin. Preise und Auszeichnungen: Deutscher Musikeditionspreis des Deutschen Musikverlegerverbandes für die Ausgaben von Schönbergs Gurre-Liedern (2004) und Alban Bergs Kompositionen aus der Studienzeit (2009); Vincent H. Duckles Award der Music Library Association für die zusammen mit Reinmar Emans herausgegebene Aufsatzsammlung Musikeditionen im Wandel der Geschichte (2017).

Publikationen

Editionen für die Schönberg-Gesamtausgabe:

(in Vorbereitung). Die Jakobsleiter. Oratorium (Fragment) für Soli, Chöre und Orchester. Skizzen, Entstehungs- und Werkgeschichte, Dokumente; Anhang: Symphonie (Fragment) (= Reihe B, Bd. 17, Teil 2).

(in Vorbereitung). Die Jakobsleiter. Oratorium (Fragment) für Soli, Chöre und Orchester. Kritischer Bericht, Dichtung (= Reihe B, Bd. 17, Teil 1).

(2018). Die Jakobsleiter. Oratorium (Fragment) für Soli, Chöre und Orchester (= Reihe A, Bd. 17).

(2016). Kammermusik II: Suite op. 29, Phantasy op. 47. Kritischer Bericht, Skizzen, Entstehungs- und Werkgeschichte, Dokumente; Anhang, Entwürfe und Fragmente (= Reihe B, Bd. 23, Teil 2; zusammen mit Martina Sichardt).

(2014). Kammermusik II: Serenade op. 24. Kritischer Bericht, Skizzen, Entstehungs- und Werkgeschichte, Dokumente; fragmentarische Frühfassung des V. Satzes (= Reihe B, Bd. 23, Teil 1).

(2013). Bearbeitungen und Gelegenheitswerke für Kammerensemble (= Reihe A, Bd. 28).

(2012). Kammermusik II: Serenade op. 24, Suite op. 29, Phantasy for Violin with Piano Accompaniment op. 47 (= Reihe A, Bd. 23; zusammen mit Martina Sichardt).

(2010). Kritischer Bericht zu Band 11, Teil 3, Entstehungs- und Werkgeschichte, Dokumente, Fragment für Kammerorchester (1913) (= Reihe B, Bd. 11, Teil 4).

(2010). Kammersymphonie op. 9: Bearbeitung für Orchester (1914), Drei Stücke für Kammerensemble (1910) (= Reihe B, Bd. 11, Teil 3).

(2009). Orchesterfragmente: Kritischer Bericht, Skizzen, Entwürfe, Fragmente (= Reihe B, Bd. 14, 2; zusammen mit Ralf Kwasny).

(2008). Gurre-Lieder für Soli, Chor und Orchester: Werkgeschichte, Dokumente (= Reihe B, Bd. 16, Teil 3).

(2006). Gurre-Lieder für Soli, Chor und Orchester: Kritischer Bericht (= Reihe B, Bd. 16, Teil 1).

(2005). Gurre-Lieder für Soli, Chor und Orchester: Skizzen, Frühfassungen (= Reihe B, Bd. 16, Teil 2).

(2002). Gurre-Lieder für Soli, Chor und Orchester. Reproduktion des Autographs nach der Faksimileausgabe von 1912 (= Reihe A, Bd. 16, 2).

(2001). Gurre-Lieder für Soli, Chor und Orchester (= Reihe A, Bd. 16, 1).
Ausgezeichnet mit dem Deutschen Musikeditionspreis 2004.

Sonstige Editionen

(in Vorbereitung). Richard Strauss. Sonate für Violine und Klavier Es-Dur op. 18. München: G. Henle Verlag.

(2016). Maurice Ravel. Sonate für Violine und Klavier. München: G. Henle Verlag.
Vgl. die Rezension von Stefan Drees in Das Orchester 65 (2017), Heft 3, S. 66.

(2014). Erik Satie. Nocturnes. München: G. Henle Verlag.

(2014). Arnold Schönberg. Kammersymphonie op. 9. Fassung für Orchester (1914) (Studienpartitur nach dem Text der Gesamtausgabe mit neuem Vorwort). Wien: Universal Edition.

(2013). Maurice Ravel. Sonate für Violine und Violoncello. München: G. Henle Verlag.
Vgl. die Rezension von Julia Hartel in Das Orchester 62 (2014), Heft 5, S. 72.

(2013). Erik Satie. Avant-dernières Pensées. München: G. Henle Verlag.

(2012). Erik Satie. Sonatine bureaucratique. München: G. Henle Verlag.
Vgl. die Rezension von Christoph Flamm in Die Tonkunst 8 (2014), Heft 1, S. 147–148.

(2012). Erik Satie. Gnossiennes. München: G. Henle Verlag.

(2012). Claude Debussy. Streichquartett op. 10. München: G. Henle Verlag.

(2011). Erik Satie. Gymnopédies. München: G. Henle Verlag.

(2008). Arnold Schönberg. Gurre-Lieder für Soli, Chöre und Orchester (Studienpartitur nach dem Text der Gesamtausgabe mit neuem Vorwort). Wien: Universal Edition.

(2007). Arnold Schönberg. Gurre-Lieder für Soli, Chöre und Orchester. Klavierauszug von Alban Berg (nach dem Text der Gesamtausgabe). Wien: Universal Edition.

(2007). Alban Berg. Sämtliche Werke, II/2: Musikalischer Nachlaß, Bd. 2, Kompositionen aus der Studienzeit, Teil 2: Instrumentalmusik 2 (Einzelne Stücke, Variationen, Sonatenentwürfe). Wien: Universal Edition.
Ausgezeichnet mit dem Deutschen Musikeditionspreis 2009.

(2007). Theodor W. Adorno. Kompositionen, Bd. 3: Klaviermusik, Kammermusik und Lieder aus dem Nachlaß (zusammen mit Maria Luisa López-Vito). München: edition text + kritik.

(1998). Alban Berg. Sämtliche Werke, II/2: Musikalischer Nachlaß, Bd. 2, Kompositionen aus der Studienzeit, Teil 1: Instrumentalmusik und Chöre. Wien: Universal Edition.

Bücher/Broschüren

(2015). Das Autograph – Fluch und Segen. Probleme und Chancen für die musikwissenschaftliche Edition. Bericht über die Tagung der Fachgruppe Freie Forschungsinstitute in der Gesellschaft für Musikforschung, 19.–21. April 2013. Hg. von Ulrich Krämer, Armin Raab, Ullrich Scheideler und Michael Struck (= Jahrbuch 2014 des Staatlichen Instituts für Musikforschung). Mainz [u. a.]: Schott Music.

(2015). Musikeditionen im Wandel der Geschichte. Hg. von Reinmar Emans und Ulrich Krämer (= Bausteine zur Geschichte der Edition, hg. von Rüdiger Nutt-Kofoth und Bodo Plachta, Bd. 5). Berlin: De Gruyter.
Ausgezeichnet mit dem Vincent H. Duckles Award der Music Library Association 2017.
Vgl. die Rezension von Eva Maschke in Die Tonkunst 11 (2017), Heft 1, S. 109–111.

(2007). Klingende Denkmäler: Musikwissenschaftliche Gesamtausgaben in Deutschland. Hg. im Auftrag der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, vertreten durch die Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz von Klaus Döge, Ulrich Krämer und Salome Reiser für die Fachgruppe Freie Forschungsinstitute in der Gesellschaft für Musikforschung. Kassel: Gesellschaft für Musikforschung.

(1996). Alban Berg als Schüler Arnold Schönbergs: Quellenstudien und Analysen zum Früh­werk (= Alban Berg Studien, hg. von R. Stephan, Bd. 4). Wien: Universal Edition.
Vgl. die Rezensionen von Douglas Jarman in Music & Letters 79 (1998), S. 297–299, Wolfgang Gratzer in Österreichische Musikzeitschrift 53 (1998), Heft 11, S. 86, und von Susanne Rode-Breymann in Die Musikforschung 52 (1999), S. 263–265.

(1988). Jens Peter Larsen. Essays on Handel, Haydn, and the Viennese Classical Style. Transla­tions by Ulrich Krämer (= Studies in Musicology, hg. von George J. Buelow, Bd. 100). Ann Ar­bor: UMI Research Press.

Buchbeiträge, Aufsätze und Rezensionen

(in Vorbereitung). „Alfredo Casella – Arnold Schönberg. Eine Kontroverse und ihre Folgen“.

(in Vorbereitung). „,Une grande partie morale pour l'union entre artistes du monde entier‘: Schönbergs Tombeau für Debussy und die Anfänge des Parteienstreits um die musikalische Moderne“. In: Journal of the Arnold Schönberg Center 16/2019. Hg. von Eike Fess und Therese Muxeneder. Wien: Arnold Schönberg Center.

(2018). Rezension von Gordon Root (Hg.), Schoenberg’s Models for Beginners in Composition (= Schoenberg in Words, hg. von Sabine Feisst und Severine Neff, Bd. 2), New York: Oxford University Press 2016. In: Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie 15/1 (2018), S. 285–294.

(2017). „,… das Grenzenlose in ein Bild zu fassen‘: Gottesgedanke und künstlerisches Bekenntnis in Schönbergs Moses und Aron“. In: Die Musikforschung 70 (2017), Heft 4, S. 336–358.

(2017). „Schönbergs Werkstatt: Wege einer zukünftigen Schönberg-Forschung“. In: Beitragsarchiv des Internationalen Kongresses der Gesellschaft für Musikforschung, Mainz 2016 – „Wege der Musikwissenschaft“. Hg. von Gabriele Buschmeier und Klaus Pietschmann [http://schott-campus.com/gfm-jahrestagung-2016], Mainz: Schott Campus [Schott Campus, urn:nbn:de:101:1-201709153212].

(2017). „Arnold Schönberg dirigiert.“ In: Die Tonkunst 11 (2017), Heft 3, S. 355–366.

(2017). „Komponiert oder kompiliert? ,Mille regretz‘ im Spiegel der Bearbeitungen von Cristobál de Morales und Nicolas Gombert“. In: Arbeit an Musik. Reinhard Kapp zum 70. Geburtstag. Hg. von Markus Grassl, Stefan Jena und Andreas Vejvar. Wien: Praesens Verlag, S. 409–435.

(2017). „Skizzenedition.“ In: Musikphilologie. Grundlagen – Methoden – Praxis (= Kompendien Musik, Bd. 3). Hg. von Bernhard R. Appel und Reinmar Emans. Laaber: Laaber-Verlag, S. 22–43.

(2016). „,… theoretisch unanfechtbar‘: Komprimierte Harmonik und verdichtete Form in Brahms’ späten Klavierstücken.“ In: Brahms am Werk. Konzepte, Texte, Prozesse. Hg. von Siegfried Oechsle und Michael Struck unter Mitarbeit von Katrin Eich. München: Henle-Verlag, S. 202–217.

(2016). „Das Arnold Schönberg-Werkverzeichnis. Voraussetzungen, Abwägungen, Entscheidungen.“ In: Journal of the Arnold Schönberg Center 13/2016. Hg. von Eike Fess und Therese Muxeneder. Wien: Arnold Schönberg Center, S. 253–270 (zusammen mit Hella Melkert).

(2015). „Partitur versus Particell. Probleme der handschriftlichen Überlieferung bei Arnold Schönberg.“ In: Das Autograph – Fluch und Segen. Probleme und Chancen für die musikwissenschaftliche Edition. Bericht über die Tagung der Fachgruppe Freie Forschungsinstitute in der Gesellschaft für Musikforschung, 19.–21. April 2013. Hg. im Auftrag der Fachgruppe von Ulrich Krämer, Armin Raab, Ullrich Scheideler und Michael Struck (= Jahrbuch 2014 des Staatlichen Instituts für Musikforschung). Mainz [u. a.]: Schott Music, S. 205–225.

(2015). „Der Komponist als Kopist: Probleme der Überlieferung von Schönbergs Serenade op. 24.“ In: Journal of the Arnold Schönberg Center 12/2015. Hg. von Eike Fess und Therese Muxeneder in Zusammenarbeit mit Dennis Gerlach. Wien: Arnold Schönberg Center, S. 87–104.

(2015). „Die Editionen der Werke Schönbergs.“ In: Musikeditionen im Wandel der Geschichte. Hg. von Reinmar Emans und Ulrich Krämer (= Bausteine zur Geschichte der Edition, hg. von Rüdiger Nutt-Kofoth und Bodo Plachta, Bd. 5). Berlin: De Gruyter, S. 639–665.

(2015). „Aus Schönbergs Werkstatt: Die Skizze als Versuchslabor musikalischen Denkens.“ In: Die Tonkunst 9 (2015), Heft 2, S. 150–160.

(2012). Vorwort zu Arnold Schönberg: Kammersymphonie op. 9, Bearbeitung für Orchester (1914) (nach dem Text der Gesamtausgabe). Wien: Universal Edition.

(2012). Vorwort zu Arnold Schönberg: Variationen für Orchester op. 31 (nach dem Text der Gesamtausgabe). Wien: Universal Edition.

(2011). „Der Skorpion im Feuerkreis. La Valse im Spiegel von Baudelaires Fortschrittskritik.“ In: Maurice Ravel (= Musik-Konzepte, Bd. 154, hg. von Ulrich Tadday). München: edition text + kritik, S. 83–102.

(2010). „Idee – Kunst – Religion: Schönbergs Gurre-Lieder als Weltanschauungsmusik.“ In: Die Tonkunst 4 (2010), Heft 4, S. 522–534.

(2010). „Schönbergs Bach oder: Latenter Kontrapunkt in Brahms’ Spätwerk.“ In: Spätphase(n)? Johannes Brahms’ Werke der 1880er und 1890er Jahre. Internationales musikwissenschaftliches Symposium Meiningen 2008. Hg. von Maren Goltz, Wolfgang Sandberger und Christiane Wiesenfeldt. München: Henle-Verlag, S. 268–279.

(2009). „Kammermusik mit Bläsern.“ In: Brahms-Handbuch. Hg. von Wolfgang Sandberger. Stuttgart und Kassel: J. B. Metzler/Bärenreiter, S. 457–473.

(2008). „Accelerando und Ritardando als strukturbildendes Prinzip in Alban Bergs Wozzeck.“ In: Rudolf Stephan zum 80. Geburtstag. Hg. von Regina Busch und Klaus Lippe (= Alban Berg Studien, hg. von Rudolf Stephan, Bd. 6). Wien: Universal-Edition, S. 34–53.

(2008). „Armonía y forma en María de Buenos Aires de Astor Piazzolla.“ In: Estudios sobre la obra de Astor Piazzolla. Hg. von Omar García Brunelli. Buenos Aires: Gourmet Musical Ediciones, S. 145–156 (Nachdruck).

(2008). „Dekonstruktion als Rekonstruktion: Schönbergs Gurre-Lieder als Liederzyklus.“ In: Transkription und Fassung in der Musik des 20. Jahrhunderts. Beiträge des Kolloquiums in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, vom 5. bis 6. März 2004 (= Abhandlungen der Geistes- und sozialwissenschaftlichen Klasse Jg. 2008, Nr. 2). Hg. von Gabriele Buschmeier, Ulrich Konrad und Albrecht Riethmüller. Mainz [u. a.]: Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Franz Steiner Verlag, S. 135–161.

(2007). „Die Frühfassungen der Gurre-Lieder.“ In: Klingende Denkmäler: Musikwissenschaftliche Gesamtausgaben in Deutschland. Hg. im Auftrag der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, vertreten durch die Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz von Klaus Döge, Ulrich Krämer und Salome Reiser für die Fachgruppe Freie Forschungsinstitute in der Gesellschaft für Musikforschung. Kassel: Gesellschaft für Musikforschung, S. 56–58.

(2005). „Der König als Narr: Zur Frühfassung von Schönbergs ,Gurre-Liedern‘.“ In: Werk und Geschichte. Musikalische Analyse und historischer Entwurf. Festschrift Rudolf Stephan zum 75. Geburtstag. Mit einem Verzeichnis der Schriften Rudolf Stephans. Hg. im Auftrag des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz von Thomas Ertelt. Mainz: Schott Musik International, S. 175–202.

(2005). „Verzeichnis der Schriften von Rudolf Stephan.“ In: Werk und Geschichte. Musikalische Analyse und historischer Entwurf. Festschrift Rudolf Stephan zum 75. Geburtstag. Mit einem Verzeichnis der Schriften Rudolf Stephans. Hg. im Auftrag des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz von Thomas Ertelt. Mainz: Schott Musik International, S. 243–269.

(2002). „Armonía y forma en María de Buenos Aires de Astor Piazzolla.“ In: Revista del Instituto Superior de Musica, Universidad del Litoral 9 (2002). Hg. von Omar Corrado, S. 40–51.

(2002). „Entwurf – Revision – Bearbeitung: Das Problem der Fassungen bei Schönberg“ (zu­sammen mit Ullrich Scheideler und Ralf Kwasny). In: Musikedition: Mittler zwischen Wissenschaft und musikalischer Praxis. Hg. von Helga Lühning (= Beihefte zu Editio, Bd. 17). Tübingen: Niemeyer-Verlag, S. 203–221.

(2001). „Zur Notation der Sprechstimme bei Schönberg.“ In: Schönberg und der Sprechgesang. Hg. von Heinz-Klaus Metzger und Rainer Riehn (= Musik-Konzepte, Bd. 112/113). München: edition text + kritik, S. 6–32.
Vgl. die Rezension von Matthias Schmidt in: Österreichische Musikzeitschrift 57 (2002), S. 84f.

(2001). „Oratorium oder Liederzyklus? Zur Entstehung von Schönbergs Gurre-Liedern.“ In: Arnold Schönberg in Berlin. Bericht zum Symposium (28.–30. September 2000). Hg. von Christian Meyer. Wien: Arnold Schönberg Center, S. 86–103.

(2000). Rezension von Los Grandes Bandoneones de la Guardia Vieja y la Epoca de Oro del Tango, El bandoneón EBCD 100 (1998). In: The Free-Reed Journal 2 (2000), S. 65–67.

(1999). „Il metodo di insegnamento di Schönberg e la morfologia musicale dell’Ottocento.“ In: Schön­berg. Hg. von Gianmario Borio. Bologna: Il Mulino, S. 211–229.

(1999). „Anton von Webern.“ In: Deutsche Biographische Enzyklopädie, Bd. 10. Hg. von Walther Killy. München: K. G. Saur Verlag, S. 363f.

(1997). „Egon Wellesz: Die Bakchantinnen.“ In: Pipers Enzyklopädie des Musiktheaters, Bd. 6. Hg. von Carl Dahlhaus, Sieghart Döhring und dem Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bay­reuth. München: Piper-Verlag, S. 728–730.

(1997). „Schoenberg’s Concepts of Kompositionslehre and the 19th-Century German Tradi­tion.“ In: Revista de Musicología 16 (1993), S. 3735–3753.

(1997). „Schönbergs Kontrapunktlehre.“ In: „Arnold Schönberg: Neuerer der Musik. Bericht über den 3. Kongreß der Internationalen Schönberg-Gesellschaft, Duisburg 1993. Hg. von Rudolf Stephan und Sigrid Wiesmann (= Publikationen der Internationalen Schönberg-Gesellschaft, Bd. 3). Wien: Verlag Lafite, S. 147–161.

(1996). „Hanns Eisler.“ In: Deutsche Biographische Enzyklopädie, Bd. 3. Hg. von Walther Killy. München: K. G. Saur Verlag, S. 75f.

(1996). „Wilhelm Furtwängler.“ In: Deutsche Biographische Enzyklopädie, Bd. 3. Hg. von Walther Killy. München: K. G. Saur Verlag, S. 545.

(1995). „Brahms’ ,Alte Weise‘: Bemerkungen zum Intermezzo op. 117, 3.“ In: Berliner Beiträge zur Musikwissenschaft, Bd. 10 (1995), S. 3–18.

(1995). „Entwicklung und Variation: Bergs Unterricht bei Schönberg.“ In: Stil oder Gedanke? Zur Schönberg-Rezeption in Amerika und Europa. Hg. von Stefan Litwin und Klaus Velten (= Schriftenreihe der Hochschule des Saarlandes für Musik und Theater, Bd. 3). Saarbrücken: Pfau-Verlag, S. 103–125.

(1995). „Alban Berg.“ In: Deutsche Biographische Enzyklopädie, Bd. 1. Hg. von Walther Killy. München: K. G. Saur Verlag, S. 438f.

(1994). „Roger Sessions: Montezuma.“ In: Pipers Enzyklopädie des Musiktheaters, Bd. 5. Hg. von Carl Dahlhaus, Sieghart Döhring und dem Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreuth. München: Piper, S. 699–702.

(1992). „Quotation and Self-borrowing in the Music of Alban Berg.“ In: The Journal of Musico­logical Research 12 (1992), S. 53–82.

(1992). „Schönberg-Zitate von Alban Berg.“ In: Internationale Schönberg-Gesellschaft. Mit­teilungen aus der Schönberg-Forschung 7/8 (Dezember 1992), S. 37f.

(1988). „Die Suite als Charakterstudie des Hauptmanns in Alban Bergs Wozzeck.“ In: Hambur­ger Jahrbuch für Musikwissenschaft, Bd. 10: Musiktheater im 20. Jahr­hundert.  Hg. von Peter Pe­tersen, Constantin Floros und Hans‑Joachim Marx. Laaber: Laaber-Verlag, S. 47–75.

Programmheftbeiträge und CD-Booklettexte

(2013). „Zur ,reduzierten Fassung‘ der Gurre-Lieder von Erwin Stein.“ Booklet-Text zur CD-Ersteinspielung durch das Sinfonieorchester Bilbao unter der Leitung von Günter Neuhold, Bella Musica Edition, Thorofon CTH26061.

(2003). „Jugendwerke von Alban Berg. (Neun kurze Stücke für Quartett, Sextett oder Violine und Klavier).“ Booklet-Text zur CD des Arditti String Quartet mit Stefan Litwin, Montaigne/Naïve MO 782069.

(2000). „Alban Berg: Streichquartett op. 3 und Lyrische Suite.“ Booklet-Text zur CD des Leipziger Streichquartetts, Musikproduktion Dabringhaus und Grimm, MDG 3070996-2.

(1992). „W. A. Mozart: Violinkonzert Nr. 4 D-Dur, KV 218.“ In: Programmheft der 32. Bad Hersfel­der Fest­spielkonzerte 1992, S. 7.

(1991). „Antonín Dvorák: VI. Sinfonie D-Dur op. 60.“ In: Programmheft der 31. Bad Hersfelder Fest­spielkonzerte 1991.

(1990). „Alban Berg: Frühe Klaviermusik.“ Booklet-Text zur CD von Jean-Jacques Dünki, Jecklin Disco, JD 643-2.

Vorträge und sonstige Wortbeiträge

(2018). „,Une grande partie morale pour l'union entre artistes du monde entier‘: Schönbergs Tombeau für Debussy und die Anfänge des Parteienstreits um die musikalische Moderne“. Arnold Schönberg Symposium des Schönberg Centers, Wien, 11.–13. Oktober 2018.

(2018). „Schoenberg’s Sketches: Testimonies of the Logic, Technique, and Art of His Compositional Methods“. Vortrag auf der Internationalen Tagung „Sharing Ideas in Music Theory: A Continuing Colloquy“ des China Conservatory of Music, Peking, 17.–21. März 2018.

(2018). „Schoenberg’s Manuscripts and Their Significance for a Critical Edition of His Works“. Workshop auf der Internationalen Tagung „Sharing Ideas in Music Theory: A Continuing Colloquy“ des China Conservatory of Music, Peking, 17.–21. März 2018.

(2017). Teilnahme an der Round-Table-Diskussion im Rahmen des vom Musikwissenschaftlichen Institut der Eberhard Karls Universität Tübingen veranstalteten Internationalen Symposiums „Sándor Veress (1907–1992): 25 Jahre Edition seiner Werke“, 26. November 2017.

(2017). „From Schoenberg’s Workshop: The Sketch as a Laboratory of Musical Thought“. Vortrag im Rahmen des vom Institut de recherche en musicologie, Paris, und der Fondation Royaumont veranstalteten Seminars „Que nous apprennent les esquisses des compositeurs? Usages musicologiques de l’esquisse musicale et méthodes d’approche“ in der Abtei Royaumont, 19./20. Mai 2017.

(2017). Keynote und Teilnahme an der Gesprächsrunde am kammermusikalischen Vorabend zur konzertanten Aufführung von Schönbergs „Moses und Aron“ anläßlich der Eröffnung der Elbphilharmonie, Hamburg, 27. Januar 2017.

(2017). „,… das Grenzenlose in ein Bild zu fassen‘: Gottesgedanke und künstlerisches Bekenntnis in Schönbergs Moses und Aron“. Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Musik – Religion – Kunstreligion“ an der Universität der Künste Berlin, 17. Januar 2017 (zugleich Antrittsvorlesung).

(2016). „Schönbergs Werkstatt: Wege einer zukünftigen Schönberg-Forschung“. Zum Werken und Weben Max Regers – Quellen kompositorischen Schaffens im Diskurs, Symposium im Rahmen des XVI. Internationalen Kongresses der Gesellschaft für Musikforschung, Mainz, 15. September 2016 sowie Internationales Symposium Composition and Revision with the „Classics“ of Twentieth-Century Music: Debussy, Mahler, Schoenberg, Bartók and Stravinsky, Budapest, 24. September 2016 (unter dem Titel „Schoenberg’s Workshop: Perspectives of a Future Schoenberg Research“).

(2016). „Schönberg dirigiert“. Komponisten dirigieren: Max Reger im Kontext. Vortrag auf der internationalen Tagung im Rahmen des Max Reger Festjahres 2016, Weimar, 14./15. Mai 2016.

(2015). „Der Umgang mit dem Phänomen der Invarianz in der Musik“. Impulsreferat im Rahmen des von dem Akademieprojekt „Beethovens Werkstatt. Genetische Textkritik und Digitale Musik­edition“ an der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur veranstalteten Experten­gespräch zur genetischen Textkritik im Bereich Musik am 26. November 2015.

(2015). „Werkverzeichnis/Registerband der Arnold Schönberg Gesamtausgabe“. Workshop im Rahmen des Symposiums des Arnold Schönberg Centers, Wien, Oktober 2015 (zusammen mit Regina Busch, Hella Melkert und Therese Muxeneder).

(2015). Pausengespräch zu Schönbergs Oratorium „Die Jakobsleiter“ im Deutschlandradio Kultur anläßlich der Live-Übertragung des Konzerts des Berliner Musikfestes mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Ingo Metzmacher am 17. September 2015.

(2014/2015). „Der Komponist als Kopist: Probleme der Überlieferung von Schönbergs Serenade op. 24.“ Symposium des Arnold Schönberg Centers, Wien, Oktober 2014, und Novitäten: Festveranstaltung zum 90. Geburtstag von Rudolf Stephan, Berlin, Mai 2015.

(2013). „Zum Satzfragment aus der Serenade op. 24 von Arnold Schönberg.“ Einführende Bemerkungen anläßlich der Uraufführung durch das Ensemble Wiener Collage, Arnold Schönberg Center, Wien, Mai 2013.

(2013). „Partitur versus Particell. Probleme der handschriftlichen Überlieferung bei Arnold Schönberg.“ Das Autograph – Fluch und Segen. Probleme und Chancen für die musikwissenschaftliche Edition. Tagung der Fachgruppe Freie Forschungsinstitute innerhalb der Gesellschaft für Musikforschung in Zusam­menarbeit mit dem Staatlichen Institut für Musikforschung, Berlin, April 2013.

(2011). „,… theoretisch unanfechtbar‘: Komprimierte Harmonik und verdichtete Form in Brahms’ späten Klavierstücken.“ Brahms am Werk. Konzepte, Texte, Prozesse, Symposium im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung in Kiel, Oktober 2011.

(2011). „Die Crux des falschen Tons: Über den Stellenwert der musikalischen Analyse für die Edition der Werke Arnold Schönbergs.“ Vortrag im Rahmen der Werkstattgespräche „Akademievorhaben im Dialog“ der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mai 2011.

(2010). „Schönbergs Moses und Aron: Die Oper als künstlerisches Bekenntnis.“ Vortrag im Rahmen der Vorlesung „Jüdische Kultur in der Weimarer Republik“ an der Freien Universität Berlin, Juni 2010.

(2009). Teilnahme an der Diskussionsrunde zum Thema „Arnold Schönberg als Liedkomponist“ im Deutschlandradio Kultur (Sendung: 27.12.2009).

(2009). Teilnahme an der Gesprächsrunde „O Wort, du Wort, das mir fehlt!“ anläßlich der Premiere von Willy Deckers Inszenierung von Schönbergs Oper Moses und Aron im Rahmen der Ruhrtriennale in der Jahrhunderthalle Bochum, August 2009.

(2008). „Schönbergs Bach oder: Latenter Kontrapunkt in Brahms’ Spätwerk.“ Spätphase(n)? – Johannes Brahms’ Werke der 1880er und 1890er Jahre, Meiningen, September 2008.

(2007/2008). „Schönbergs Gurre-Lieder als Liederzyklus.“ Gesprächskonzerte mit Eva Nievergelt, Valentin Gloor und Tomas Bächli im Rahmen der von der Mainzer Akademie der Wissenschaften veranstalteten Konzertreihe „Musik im Landtag“, Juni 2007 sowie des vom Arnold Schönberg Center, Wien, veranstalteten Symposiums „Nordischer Expressionismus und die Wiener Schule“ im Mödlinger Schönberg-Haus, Oktober 2008.

(2007). „Wissenschaft im Dienst musikalischer Praxis: Zur Neuausgabe von Schönbergs Gurre-Liedern.“ Vortrag im Staatlichen Institut für Musikforschung anläßlich der ersten Aufführung der Gurre-Lieder mit dem auf Grundlage der Gesamtausgabe hergestellten Aufführungsmaterial, März 2007.

(2006). „Idee – Kunst – Religion: Schönbergs Gurre-Lieder als ‚Weltanschauungsmusik‘.“ Vortrag anläßlich der von Michael Gielen geleiteten Gurre-Lieder-Aufführung im Wiener Konzerthaus, November 2006.

(2004). „Arnold Schönberg: Gurre-Lieder. Frühfassungen für Gesang und Klavier.“ Vortrag anlässlich der Erstaufführung im Curt-Sachs-Saal des Musikinstrumentenmuseums, Berlin, Mai 2004.

(2004). „Dekonstruktion als Rekonstruktion: Schönbergs Gurre-Lieder als Liederzyklus.“ Transkription und Fassung. Kolloquium des Ausschusses für musikwissenschaftliche Editionen der Union der Akademien der Wissenschaften in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz, März 2004.

(2000). „Oratorium oder Liederzyklus? Zur Entstehung von Schönbergs Gurre-Liedern.“ Arnold Schönberg in Berlin. Symposium des Arnold Schönberg Centers, 28.–30. September 2000.

(2000). „Schönbergs Gurre-Lieder.“ Einführungsvortrag anläßlich der Aufführungen des Hessi­schen Staatstheaters Darmstadt, Juni 2000.

(2000). „Entwurf – Revision – Bearbeitung: Das Problem der Fassungen bei Schönberg“ (zu­sammen mit Ullrich Scheideler und Ralf Kwasny). Edition und musikalische Praxis. Tagung der Fachgruppe Freie Forschungsinstitute innerhalb der Gesellschaft für Musikforschung in Zusam­menarbeit mit dem Staatlichen Institut für Musikforschung, Berlin, Juni 2000.

(2000). „Der König als Narr: Zur Frühfassung von Schönbergs Gurre-Liedern.“ Werk und Geschichte. Musikalische Analyse und historischer Entwurf. Kolloquium zu Rudolf Stephans 75. Geburtstag am Staatlichen Institut für Musikforschung in Verbindung mit der Akademie der Kün­ste, Berlin, Mai 2000.

(2000). „Harmony and Form in Astor Piazzolla’s María de Buenos Aires.“ The Music of Astor Piazzolla. Internationales Symposium anläßlich des vom Center for the Study of Free Reed Instruments am Graduate Center der City University, New York, veranstalteten Festivals Tango, Bandoneón, Piazzolla, New York (NY), März 2000.

(1999). „Oratorio or Song-Cycle? Exploring the Chronology of Schoenberg’s Gurre-Lieder.“ 65th Meeting of the American Musicological Society, Kansas City (KS), November 1999.

(1999). „Arnold Schoenberg’s Gurre-Lieder.“ Einführungsvortrag anläßlich der Aufführung im Rahmen des Bard Music Festivals „Schoenberg and His World“, Annandale-on-Hudson (NY), August 1999.

(1999). „Pelleas und Melisande: Bilder und Dokumente zur Entstehung und Rezeption.“ Vortrag anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Arnold Schönberg: Pelleas und Melisande.“ Staatliches Institut für Mu­sikforschung, Berlin, Februar 1999.

(1998). „Alban Berg’s Studies with Arnold Schoenberg.“ Gastvortrag an der State University of New York at Stony Brook (NY), Mai 1998.

(1995). „Zu einigen Kompositionen Alban Bergs aus der Studienzeit bei Arnold Schönberg.“ Gastvortrag an der Staatlichen Hochschule für Musik, Trossingen, No­vember 1995.

(1995). „Alban Berg. Wirken und Nachwirken.“ Vortrag anläßlich der Eröffnung der Ausstel­lung „Alban Berg (1885 – 1935 – 1995)“ an der Komischen Oper, Berlin, Dezember 1995.

(1994). „Entwicklung und Variation: Bergs Unterricht bei Schönberg.“ Stil oder Gedanke? Die Schönberg-Nachfolge in Europa und Amerika. Internationales Symposium  an der Musikhoch­schule des Saarlandes, Saarbrücken, Juni/Juli 1994.

(1993). „Schönbergs Kontrapunktlehre.“ 3. Kongreß der Internationalen Arnold Schönberg Ge­sellschaft, Duisburg, Februar 1993.

(1991/92). „Schoenberg’s Concepts of Kompositionslehre and the 19th-Century German Tradi­tion.“  57th Meeting of the American Musicological Society, Chicago, November 1991, und 15. Treffen der Internationalen Gesellschaft für Musikwissenschaft, Ma­drid, April 1992.

(1990). „Alban Berg: Kompositionen aus der Studienzeit.“ Gesprächskonzert mit Jean-Jacques Dünki, Basel anläßlich des Festivals „Wien Modern“, Wien, August 1990.

(1989). „Quotation and Self-borrowing in the Music of Alban Berg.“ 55th Meeting of the American Musicological Society, Austin (Texas), Oktober 1989.

(1986). „Alban Berg, Johann Sebastian Bach, and Wozzeck’s Captain.“ Indiana Musicologists As­sociation: Romantic Music Festival, But­ler University, Indianapolis, April 1986, und Ameri­can Musicolo­gical Society: Midwest Chapter Meeting, Vermillion (SD), Mai 1986.